Beraterprofil: Alexandra im Gespräch

Es geht rasant voran! In der Identifikation, Auswahl und Betreuung hochqualifizierter und -engagierter selbständiger (Freelance) Consultants für unsere Plattform stoßen wir regelmäßig auf unglaublich motivierte und beeindruckende BeraterInnen, die uns sehr stolz darauf machen, in der Unternehmensberatung tätig zu sein und gemeinsam mit solchen Menschen so großen Wert am Markt stiften zu können!

Unser zweites Interview: Alexandra 

Alexandra Bousska

Alexandra

Während ihrer 15 Jahre bei PwC Consulting und IBM war Alexandra für Kunden im In- und Ausland als Organisationsberaterin und Projektleiterin unterwegs. Neben ihrer Tätigkeit als Beraterin leitete sie für IBM Global Business Services den Bereich Business Analytics.

Seit fast zwei Jahren ist sie als selbständige Beraterin mit Schwerpunkt Prozessmanagement, aber auch als Projektleiterin im Einsatz – unter anderem für Versicherungen und Unternehmen des öffentlichen Sektors.

Nikolaus (KLAITON)Liebe Alexandra, nach so vielen Jahren bei großen Konzernen: was schätzt Du an der Selbständigkeit als freie Beraterin?

Alexandra: Als freie Beraterin kann ich flexibler und schneller auf die sich oft ändernden Bedürfnisse der Kunden reagieren. Große Konzerne haben naturgemäß viele interne Vorschriften, die es zu beachten gilt. Diese muss ich als Mitarbeiterin eines großen Konzerns bei meinen Einsätzen immer mit berücksichtigen – gleichgültig, ob es sinnvoll erscheint oder nicht. Als Selbständige kann ich hingegen davon unbelastet an die Aufgabenstellungen herangehen. Damit kann ich mich besser und flexibler auf die Situation meiner Kunden einstellen. Neben detaillierter Analyse können sich die Kunden bei mir auch auf meine langjährige Erfahrung in großen Organisationen und den verschiedensten Bereichen, eine pragmatische Herangehensweise und den unbedingten Willen zur Problembewältigung verlassen. Schließlich möchte ich nachhaltigen Mehrwert für meine Auftraggeber generieren. Zu guter Letzt halte ich, trotz all der Technologie, die uns heute zur Verfügung steht, die Anwendung des Hausverstands für unabdingbar.

Nikolaus: Was sind für Dich die größten Herausforderungen in der Selbständigkeit?

Alexandra: Die Umstellung vom über weite Strecken fremdbestimmten Angestellten zur eigenverantwortlichen Unternehmerin ist mir leichter gefallen, als ich gedacht habe. Allerdings habe ich gerade an einem großen Unternehmen wie der IBM zu schätzen gelernt, dass es für jedes Thema, jede fachliche Frage irgendwo im Konzern einen Experten gibt, der unterstützen kann. Die größte Herausforderung war und ist für mich daher, mir mein eigenes Netzwerk an qualifizierten Experten zu schaffen, mit denen ich mich fachlich austauschen kann. Auch als Selbständige arbeite ich gerne mit Kollegen zusammen, die mich bei meinen Kundeneinsätzen inhaltlich so ergänzen, dass die von mir erarbeiteten Lösungsalternativen in Bezug auf Umsetzungsgeschwindigkeit, Kundennutzen und Kosten bestmöglich umgesetzt werden können.

Nikolaus: Du bist KLAITON-zertifizierte Beraterin und damit Teil des KLAITON-Netzwerkes. Wieso war KLAITON für Dich attraktiv?

Alexandra: Als Du mir von Eurem Konzept erzählt hast, war ich sofort überzeugt: Transparenz und Offenheit sowohl Kunden als auch Beratern gegenüber, gepaart mit hohen Qualitätsansprüchen an die Berater selbst. Das sorgt für ein besseres gegenseitiges Verständnis und das Vertrauen, das für die Umsetzung unternehmenskritischer Veränderungen nötig ist. Ich denke, die Zeit ist reif für eine Plattform wie KLAITON, die auf innovative Weise Angebot und Nachfrage nach Beratung zusammenführt.

Nikolaus: Wir sind ja recht „streng” in der Auswahl unserer BeraterInnen. Nur die wirklich besten werden bei KLAITON in den Pool aufgenommen. Wie empfandest Du den Auswahlprozess?

Alexandra: Der Auswahlprozess war herausfordernd, aber fair und transparent. Ich hatte nie das Gefühl, dass bei KLAITON „halbe Sachen“ gefragt sind. Im Gegenteil, man sieht, dass Ihr ganz klar der Maxime „Qualität vor Quantität“ folgt und daher klare Maßstäbe an die Berater setzt, die in die Plattform aufgenommen werden. Ich finde es gut, dass die Kunden sich dadurch darauf verlassen können, von kompetenten Beratern unterstützt zu werden.

Nikolaus: Wir legen Wert darauf, dass alle KLAITON BeraterInnen über relevante Erfahrung im Consulting verfügen, also viel Kunden- und Projekterfahrung mitbringen und einen Methodik-Koffer mithaben und beherrschen. Wie siehst Du das?

Alexandra: Ein Berater unterstützt seine Kunden häufig in unternehmenskritischen Bereichen. Ohne ein solides Fundament aus Erfahrung und Know-how können die Kunden bei der Erreichung ihrer Ziele nicht optimal unterstützt werden. Gerade in meinem Fachgebiet, der Prozessberatung, kann ich nur mit einem breit gefächerten methodischen Background, der detaillierten Kenntnis der Prozesse und der Erfahrung aus vielen abgewickelten Projekten auf den Kunden eingehen. So kann ich entsprechende Lösungen mit ihm erarbeiten und ihn bei den Höhen und Tiefen von Veränderungen begleiten.

Nikolaus: Wie stellst du in der Selbständigkeit Deine Work-Life-Balance sicher?

Alexandra: Work-Life-Balance passt für mich dann, wenn alle Bereiche des Lebens im subjektiven Empfinden gleichmäßig vertreten sind. Ich bin immer mit vollem Einsatz für meine Auftraggeber unterwegs – einerseits, weil dies mein Arbeitsethos ist, andererseits, weil ich mir bewusst bin, dass von meiner Arbeit und meinem Input andere Menschen direkt und indirekt abhängig sind. Auf der anderen Seite lege ich denselben Wert auf Zeit für die Pflege von Freundschaften und vor allem Zeit mit meiner Familie.

Nikolaus: Danke für das Gespräch!