Beraterprofil: Martin Ramsauer im Gespräch

Martin Ramsauer

Martin Ramsauer

Martin Ramsauer ist Projektleiter mit Herz und Seele. Er ist seit vielen Jahren im Projektmanagement für Consulting-Unternehmen, Konzerne, Unternehmen, Private Universitäten und Business Schools tätig und hat dabei verschiedenste Unternehmensgrößen und Branchen kennengelernt. Sie alle haben eines gemeinsam: Nur durch professionelles Projektvorgehen können Top-Ergebnisse erzielt werden. Seine Aufgabe sieht Martin Ramsauer weniger darin, dem Kunden Projektmanagementmethodik beizubringen, sondern darin, einen gemeinsamen individuellen Ansatz zu erarbeiten, der für das Unternehmen passt, und diesen gemeinsam erfolgreich zu implementieren.

Nikolaus (KLAITON): Worauf hast du dich in deiner Beratungstätigkeit spezialisiert?

Martin: Ich habe zwei Steckenpferde: Zum einen Projektmanagement auf Zeit, zum anderen Projektmanagementprofessionalisierung. Projektmanagement auf Zeit bedeutet, dass ich Projektleitungen selbst übernehme, aber auch ProjektleiterInnen coache und mit meiner Expertise direkt im Projekt unterstütze. Wenn ein Unternehmen seine PM-Standards evaluieren möchte, Verbesserungspotenziale aufdecken und dann auch verbessern will, berate ich Unternehmen dabei. Das fällt dann unter “Projektmanagementprofessionalisierung”.

Nikolaus: In welchen Branchen bist du tätig?

Martin: Projektmanagement ist an und für sich branchenunabhängig, darum habe ich in vielen verschiedenen Branchen und Zusammenhängen gearbeitet. Beispiele für Projekte sind Softwareentwicklungsprojekte, Hardwarerollouts genauso wie Führungskräfteprogrammentwicklungen – und das in den verschiedensten Branchen.

Nikolaus: Wie wichtig ist es für deine Arbeit, dass du selbst viel praktische Erfahrung hast?

Martin: Projektmanagement lebt von Erfahrungen! “Nur” PM-Standards zu kennen, reicht nicht – man muss sie anwenden können. Darum ist es mir extrem wichtig, immer direkt an Projekten zu arbeiten bzw. in Projekten zu coachen. Es geht dabei sowohl darum, Kenntnisse zu vermitteln, als auch konkrete Projektergebnisse zu erzielen. Damit hat der Kunde die Möglichkeit, das Erlernte direkt anzuwenden. Die Schwierigkeit für Teilnehmer von reinen PM-Trainings liegt nie darin, die verschiedenen Modelle und Methoden zu verstehen – das ist recht einfach. Die Schwierigkeit liegt darin, nach dem Training das “richtige” Modell und die “richtigen” Methoden auszuwählen, die für das eigene Projekt und den eigenen Alltag am besten geeignet sind. Dafür ist Erfahrung notwendig – und die kann durch nichts anderes ersetzt werden.

Nikolaus: Wie würdest du deinem Kunden den Mehrwert von Projektmanagement erklären?

Martin: Projektmanagement ist ein Werkzeug, das zur Steuerung benutzt wird, wenn man ein bestimmtes Vorhaben umsetzen, ein bestimmtes Ziel erreichen möchte. Für jedes Vorhaben gibt es ein gewisses Budget, einen Zeitpunkt, an dem es fertig sein sollte und natürlich soll ein bestimmtes Resultat am Ende vorliegen. In diesen drei Dimensionen bewegt sich jedes Projekt und Projektmanagement hilft, zu jedem Zeitpunkt über den Stand dieser Dimensionen Auskunft zu geben: Liegen wir in der Zeit? Haben wir zu viel Geld ausgegeben? Wird die erwartete Qualität erreicht? Der/die ProjektleiterIn kann dann auf Basis dieser Informationen Entscheidungen treffen und notwendige Maßnahmen ableiten. Ein „Gespür“ für die Menschen im und ums Projekt herum sowie eine effiziente Kommunikation können jedoch niemals ersetzt werden, auch nicht durch die effizienteste PM-Anwendung.

Nikolaus: Ein anderes Thema: Warum hast du dich selbständig gemacht?

Martin: Ich mag neue Herausforderungen. Die Selbständigkeit gibt mir die Möglichkeit, bei verschiedenen Kunden unterschiedlichste Branchen und PM-Ansätze kennenzulernen. So abwechslungsreich zu arbeiten, immer Neues dazuzulernen – das ermöglicht mir nur diese Arbeitsform.

Nikolaus: Warum hast du dich dafür entschieden, mit KLAITON zusammenzuarbeiten?

Martin: Mich überzeugt das Konzept. Und ich bin ganz eurer Meinung: im Beratungsgeschäft herrscht zu wenig Transparenz. Außerdem bin ich kein großer Freund von großen Beratungsunternehmen, die auch für mittelmäßige und unerfahrene BeraterInnen viel Geld verlangen. Gerade KMUs können sich diese Tagsätze nicht leisten – brauchen aber jedenfalls Profis! KLAITON bietet hier eine faire und pragmatische Lösung. Außerdem bin ich davon begeistert, dass ich über die KLAITON Berater Community auf andere SpitzenberaterInnen mit den verschiedensten Expertisen zurückgreifen kann. KLAITON legt großen Wert auf die Erfahrung und das Können der BeraterInnen in der Community. Der Auswahlprozess war durchaus eine Herausforderung. Daher kann ich KollegInnen aus der KLAITON Berater Community bei Bedarf mit gutem Gewissen ins Boot holen, wenn ich bei einem Auftrag Verstärkung brauche.

Nikolaus: Danke für das Gespräch!

 

 

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*