New World of Work – von Flexibilität, Autonomie und Beziehungsfähigkeit

Im Rahmen der Vienna Business Week organisierten wir am 1. Oktober im management club einen inspirierenden Austausch zur New World of Work im Mittelstand. Denn in vielen Gesprächen merken wir: gerade KMUs stehen vor echten Herausforderungen, wenn es um teils noch abstrakt wirkende Themen wie Generationenmanagement oder Digitalisierung geht. Von Homeoffice über Top-Sharing bis zur Projektvermittlung via Onlineplattform – welche Modelle anschlussfähig sind und was die Zukunft bringt, das diskutierte KLAITON-Geschäftsführer Nikolaus Schmidt gemeinsam mit tollen ExpertInnen.

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Neue Arbeitsmodelle zu schaffen ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit: Die positiven Effekte höherer Mitarbeiterzufriedenheit, steigender Produktivität und somit Kosteneinsparungen sind klar ersichtlich. Sophie Martinetz von Seinfeld Professionals betonte: „Unternehmen müssen vermehrt neue Strukturen schaffen, um der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden.“

 

IMG_4504Um diese Strukturen schaffen zu können, kann es hilfreich sein, auf externe Kompetenzen zuzugreifen, denn oft verschreckt „modernes Arbeiten“ den Mittelstand (noch). Einst etablierte Arbeitsstrukturen aufzulösen, so meint Thomas Fundschneider von theLivingCore, sei zwar oft mit einer gewissen Faszination auf der einen, allerdings auch mit der Angst vor dem Unbekannten auf der anderen Seite verbunden. Hier setzt unter anderem KLAITON an, indem es KMUs durch temporäre, innovative und effiziente Beratung unter die Arme greift.

 

Viele Menschen sind heute oft klüger als die Systeme, in denen sie arbeiten.“

Und darum wählen viele der besten MitarbeiterInnen heute, aus größeren Firmenstrukturen “auszubrechen”. Doch welche Systeme werden in der neuen Arbeitswelt gefordert? Flexibilität war hier das Wort des Vormittags. Flexibilität auf allen Ebenen: flexible Arbeitszeitmodelle, flexible Arbeitsorte und -felder. Heißt das: raus aus allen Hierarchien, rein in eine Arbeitswelt ohne Regeln und Strukturen? Das erinnert doch an den Hype um die antiautoritäre Erziehung: Jede/r kann machen, was und wie er bzw. sie will, um möglichst die Kreativität, die Selbstbestimmung und damit schlussendlich die Produktivität zu fördern.

Die Antwort ist Ja! Aber, und das ist wichtig: Autonomie ist hierbei Voraussetzung: Niemand sollte in flexible Arbeitsstrukturen gedrängt oder sogar gezwängt werden, betonte Andreas Hieger von der Qualysoft Group.

EinIMG_4500e Effizienzsteigerung durch neue Arbeitsmodelle kann ganz unterschiedlich aussehen: Wie etwa bei abz*austria durch Top-Sharing, oder durch das Schaffen neuer Arbeitswelten wie mithilfe von theLivingCore. Das Konzept „jeden das machen zu lassen, was er oder sie am besten kann“, ist bei Northcote.Recht aufgegangen: Selbständige RechtsanwältInnen können sich hier auf das konzentrieren, was wirklich zählt: ihre MandantInnen.

Genauso halten wir es auch bei KLAITON: BeraterInnen sollen das tun, wofür sie brennen: beraten! Dabei entscheiden sie selbst, wann, wie und wo gearbeitet wird. Und im Hintergrund kommen wir ins Spiel: Wir unterstützen administrativ, fördern die Entwicklung der BeraterInnen und bieten vor allem eine aktive Community unter Gleichgesinnten zum regelmäßigen Austausch. Denn in einem Punkt waren wir uns in der Diskussion alle einig: Starke Beziehungsfähigkeit ist eine der wichtigsten Kompetenzen in der New World of Work.

In diesem Sinne: herzliche virtuelle Grüße und vielen Dank an alle TeilnehmerInnen dieser tollen Veranstaltung.

Tina Deutsch, Nikolaus Schmidt & das KLAITON Team