Beraterauswahl bei KLAITON

Beraterauswahl bei KLAITON - Grafik 2

Wie stellen wir sicher, dass unsere Kunden gut beraten werden? Für uns ist diese Frage einfach zu beantworten:

Wir wählen unsere BeraterInnen überdurchschnittlich sorgfältig aus. In unserer Community sind zurzeit 350 BeraterInnen vertreten, die wir aus über 2.000 Auswahlgesprächen handverlesen haben. Nur die Besten der Besten werden Teil von KLAITON.

Nicht nur ein einziges Auswahltool kommt bei uns zum Einsatz – nein, viele verschiedene Variablen fließen in den Auswahlprozess mit ein: ein Telefongespräch, ein persönliches Gespräch, ein Onlineverfahren und schlussendlich mehrere Referenzen. Dabei ist es essenziell, dass es sich nicht um ein reines Aufnahmeverfahren, sondern um ein Gespräch auf Augenhöhe handelt.

Birgit Fordinal, Head of Consultant Relations, weiß, worauf es beim Aufnahmeverfahren von neuen BeraterInnen ankommt. Im Interview erklärt sie, warum KLAITON auf ein 4-stufiges Auswahlverfahren setzt. 

Raphaela: Liebe Birgit, Du bist bei KLAITON als Head of Consultant Relations tätig und bringst viel Erfahrung in diesem Bereich mit. Warum setzt KLAITON auf einen 4-stufigen Auswahlprozess, wenn neue Consultants in die Community aufgenommen werden?

Birgit: Man sagt, dass die Qualität eines Auswahlprozesses an der Anzahl der Perspektiven hängt, die man einnimmt. Uns war daher von Anfang an klar: Ein kurzer Blick auf einen CV erzählt nur einen kleinen Teil darüber, welche Erfahrung der/die BeraterIn hat und wo er/sie konkrete Stärken hat. Um jemanden und seine/ihre Arbeitsweise kennenzulernen, muss man schon tiefer gehen. Darum führen wir zuerst ein Telefongespräch, in dem wir eine Ersteinschätzung treffen und ein paar „hard facts“ überprüfen. Dann nehmen wir uns Zeit, die Arbeitsweise des/der Beraters/in in einem einstündigen Gespräch in der Tiefe kennenzulernen. Das Ergebnis unserer Onlineverfahren ist eine zusätzliche Sichtweise, die eine gute Ergänzung zu unserem persönlichen Eindruck darstellt. Im letzten Schritt holen wir noch Kundenreferenzen ein – um diesen dritten Blickwinkel, die Kundenperspektive, auch noch einnehmen zu können.

Nach diesem gründlichen „Rundumcheck“ können wir für eine/n BeraterIn beim Kunden die Hand ins Feuer legen. Die Projektfeedbacks der letzten Jahre bestätigen: Es zahlt sich aus, bei der Auswahl so genau zu sein. Wir konnten bisher, bis auf eine einzige Ausnahme, nur sehr positives Feedback zu unseren BeraterInnen verzeichnen.

Raphaela: Wir wissen nach fast 9000 angefragten Projekttagen, dass neben der fachlichen Qualifikation sowohl das Auftreten als auch der „Typ“ eines/er Beraters/in ausschlaggebend für den Projekterfolg ist. Woran erkennst Du, ob ein/e BeraterIn eher in der produzierenden Industrie gut ankommt oder für das Bankwesen geeignet ist?

Birgit: Im ersten Schritt kommt es natürlich immer auf die messbaren Fakten an, beispielsweise: Wie viel Erfahrung bringt der/die BeraterIn aus der jeweiligen Branche mit? Im zweiten Schritt, wenn es dann um die „soft facts“ geht, liegen natürlich manche Kombinationen mehr auf der Hand als andere: beispielsweise der hands-on-Prozessoptimierer, der sehr umsetzungsorientiert ist und Arbeitsabläufe direkt in der Produktion verbessert, oder auf der anderen Seite die erfahrene Stakeholder-Managerin, die besonders gut Großprojekte in einer Konzern-Bank managt.


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Raphaela: Welcher BeraterInnen-Typ ist am gefragtesten?

Birgit: Natürlich gibt ganz verschiedene BeraterInnen und diese Frage ist daher höchst individuell. Grundsätzlich kann man aber in zwei grobe Kategorien unterscheiden: diejenigen, denen die Umsetzung und das Operative liegt; und diejenigen, die einen klaren Fokus auf rein strategische und konzeptionelle Arbeit haben. Dann gibt es natürlich auch diejenigen, die am liebsten alles von A bis Z selbst übernehmen: das Konzept, die Implementierung, sowie die gesamte Umsetzung des Projekts.

Um zu erkennen, um welchen BeraterInnen-Typ es sich handelt, ist es daher für uns wirklich wichtig, dass wir uns genügend Zeit nehmen und alle BeraterInnen persönlich kennenlernen. Um auf persönliche Elemente eingehen zu können, ist für uns das einstündige Interview am geeignetsten. Vieles wird aber auch bei der gemeinsamen Analyse des Onlineverfahrens deutlich. Im Umkehrschluss fragen wir auch unsere Kunden sehr genau, welche „Beratermentalität“ sie für ihr Projekt benötigen und matchen dann dementsprechend.

Raphaela: Findest Du es wichtiger, dass BeraterInnen inhaltliche ExpertInnen sind, oder sticht die Projektleitungskompetenz fachliche Expertise aus?

Birgit: Das kommt sehr stark auf die Fragestellung des Projekts an. Wenn kompetente Fachberatung gefragt ist, liegt der Fokus natürlich auf der inhaltlichen Expertise. Wenn allerdings ganz klar eine Projektleitungskapazität gefragt ist, steht ebendas natürlich im Vordergrund. Grundsätzlich bildet allerdings eine starke Projektleitungskompetenz bei sämtlichen BeraterInnen die Basis für uns.

Raphaela: Danke für die spannenden Infos, Birgit! Nächstes Mal werden wir noch detaillierter auf die einzelnen Phasen eingehen. Ich freue mich schon darauf!

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